Wichtiger Hinweis



Hinweis zur Wirksamkeit von angewandten manuellen Therapieverfahren

Wirksamkeit und Evidenz

Wissenschaft und Evidenz in der Manuellen Medizin

Die Wirksamkeit manueller Therapieverfahren wie Osteopathie, Chiropraktik und Manueller Therapie lässt sich nur schwer mit klassischen, pharmazeutischen Standards vergleichen. Der Grund: Eine klassische medizinische Doppelblindstudie verlangt, dass weder Therapeut noch Patient wissen, ob eine echte Behandlung stattfindet. Dies ist in der manuellen Praxis rein logisch nicht umsetzbar.

Moderne Wissenschaftler setzen daher auf die klinische Beobachtung und die Auswertung randomisierter klinischer Studien (RCTs). Auf dieser Basis erzielen manuelle Verfahren zunehmend Anerkennung: [1]

  • Chronische Rückenbeschwerden: Die Bundesärztekammer stellt in ihrer wissenschaftlichen Bewertung fest, dass für osteopathische Behandlungen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule eine Wirksamkeit belegt ist (Deutsches Ärzteblatt 2009, S. 2325 ff.). [1, 2]
  • Lendenwirbelsäule (LWS): Nationale Leitlinien weltweit empfehlen die Mobilisation und Manipulation der Wirbelsäule bei akuten, subakuten und chronischen Rückenschmerzen als evidenzbasierte Option.
  • Kopfschmerzen & Verspannungen: Die europäische Schmerzgesellschaft (European Pain Federation) empfiehlt manuelle Therapieverfahren in ihren Leitlinien im European Journal of Pain ausdrücklich als wirksame Behandlungsoption bei spannungsbedingten Kopfschmerzen.

Die Heilung von Erkrankungen oder die Linderung von Symptomen kann ausdrücklich nicht versprochen werden.

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